Burgunderkunst aus dem natürlichen Amphitheater der Oberahr, wo jede Parzelle eine Rolle spielt
Geschichte & Philosophie:
Erste Erwähnungen des Deutzerhof in Mayschoß als Winzerbetrieb datieren bereits auf das Jahr 1574, was die tiefe Verankerung in der Weinbautradition der Region widerspiegelt. Über Generationen blieb der Betrieb in Familienhand, wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts modernisiert und 1980 an seinen heutigen Standort am Rand der Weinberge des Mönchbergs verlegt. Seit 1994 ist der Deutzerhof Mitglied im renommierten Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP). Im Januar 2020 ging das Weingut in den Besitz von Jürgen Doetsch, einem engen Wegbegleiter und langjährigen Freund der Familie Hehle, über. Ein zentrales Anliegen bei der Übergabe war es, die gewachsene Struktur und das eingespielte Team zu bewahren – insbesondere die kontinuierliche Arbeit von Betriebsleiter und Kellermeister Hans-Jörg Lüchau, der weiterhin maßgeblich für Stil und Qualität der Weine verantwortlich ist. Die Philosophie des Hauses beruht auf der Überzeugung, dass große Weine im Weinberg entstehen: durch sorgsame Handarbeit, naturnahe Bewirtschaftung und eine schonende Kellertechnik mit spontaner Gärung und gezielter Fasswahl. Nachhaltigkeit wird aktiv verfolgt, unter anderem durch die Mitgliedschaft im Fair and Green-Netzwerk, das regelmäßige ökologische Prüfungen vorsieht.
Ein VDP-Weingut im Rund der Steillagen, wo das Terroir die Bühne dominiert, auf das Vertrauen des Kellermeisters gesetzt wird und rote Riesen entstehen !
Lagen & Wein:
Die Weinberge des Deutzerhofs liegen in einigen der bekanntesten und steilsten Südlagen der Ahr, wo Schiefer- und Grauwackeböden, kombiniert mit einem wärmespeichernden Mikroklima, ideale Bedingungen für ausdrucksstarke Rebsorten schaffen. Zu den zentralen Lagen gehören renommierte Bereiche wie Mönchberg, Altenahrer Eck, Kirchtürmchen und Landskrone, in denen kleine, terrassierte Parzellen tief verwurzelte Reben tragen. Gerade der Mönchberg, der wie ein Amphitheater das Weingut umgibt, liefert mit seinen Spät- und Frühburgundern einige der charaktervollsten Weine des Hauses. Insgesamt bewirtschaftet der Deutzerhof flächenmäßig überschaubare 6,5 Hektar Rebfläche mit einem Schwerpunkt auf Spätburgunder (ca. 65 %), ergänzt durch Frühburgunder, Chardonnay, Riesling, Dornfelder und Regent, was die Ausrichtung auf hochwertige Rot- und Weißweine gleichermaßen unterstreicht.
Auszeichnungen:
Einen Stammplatz in führenden Fachmagazinen besitzt das Weingut bereits. Der Deutzerhof wurde beim VINUM Rotweinpreis 2025 mit dem Titel „Roter Riese“ ausgezeichnet, basierend auf einer starken Bewertungsserie mit mehreren Spitzenbewertungen (dreimal 95 Punkte, zweimal 94, zweimal 93 und zweimal 92 Punkte) für verschiedene Große Gewächse und Reserven.
Fotos: © Deutzerhof
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